Tanken auf dem Hof

Laufzeit:

1-6-2016 - 31-5-2019

 

Beschreibung:

Teilnehmer: CCS (Penvoerder), Corntec

 

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Das Ziel des Projekts ist es aufzuzeigen, dass Biogas auf Hofebene als Kraftstoff genutzt werden kann. Der Mehrwert ist, dass der Transport nachhaltig gemacht werden kann. Biogas erfährt dadurch eine deutliche Verbesserung der Wertschöpfung. Das Ziel ist, dieses System mit einem Preis von 600.000 Euro zu entwickeln und marktreif zu bekommen. In diesem Preis sollen Vergärer, Gaswaschanlage, Wärmeversorgung über einen Biogaskessel und eine Tankstelle einbegriffen sein.

 

Die Zielgruppe sind Milchbetriebe. Es gibt etwa 2.000 Milchbauern, die jeweils 5.000 Tonnen Gülle pro Jahr produzieren. Dies ist die Zielgruppe der Betriebe, die vom Umfang her im Fokus des Projektes und der geplanten Installation stehen. Basierend auf der geschätzten Ausbeute bei der Monovergärung, kann mit 7,5 Millionen GJ (oder 7,5 PJ) Energie in Form von grünem Gas gerechnet werden. Dies entspricht in etwa 5% des gesamten Kraftstoffverbrauchs für den Straßenverkehr (inkl. Fracht).

 

Aktivitäten:

 

Der Aufbau einer Schnellfüllanlage auf Praktijkcentrum De Marke.

Auf De Marke in Hengelo (Gelderland) sind bereits ein Fermenter und eine Demowaschanlage Bio-up vorhanden, die das Biogas zu grünem Gas aufarbeiten. Das Projekt baut auf  dieser Anlage auf.

 

Phase 1: Aufbau des Systems,

 

Das Projekt startet, mit der Planung des Systems. Der Biogastrockner und der Kompressor werden festgelegt. Wichtig dabei ist die Tankwahl. Die Frage, die beantwortet werden muss, ist, auf welche Weise diese so miteinander verbunden werden, dass daraus optimal getankt werden kann. Bei den ersten Tanks kann man fast den gesamten Druck verwenden, während die Tanks, die im späteren Verlauf eingesetzt werden,  nur noch für den höheren Druck verwenden werden können. Einen Druckabfall von hoch nach niedrig sollte gewährleistet sein. Die Befüllung der Tanks endet bei 200 bar. Die nächste Ausgabe ist die Messung der abgegebenen Menge Grünes Gas. Die Frage, die beantwortet werden muss, ist, wie dieses dargestellt werden kann auf der Grundlage des Gewichtes, Messungen inwieweit der Druck in den verschiedenen Tanks abgefallen ist oder auf der Basis von Ultraschallmessungen (mit Ton). Die Vor- und Nachteile werden geprüft. Normalerweise kostet eine Erdgastankstelle 200.000 €. Das Ziel ist, dies mit 100.000 € zu realisieren.

 

Phase 2: Der Bau

 

Die Pilotanlage mit einer Kapazität von 5 Nm3 pro Stunde wird auf De Marke gebaut. Dies ist ein Versuchshof der Wageningen University and Research Center. Hier steen bereits ein Monovergärer  und die Bio-Up Anlage: der Gaswascher für Hofgebrauch von CCS. Es wurden auch mit der Kommune Bronckhorst Vereinbarungen getroffen, dass ein oder zwei Erdgasfahrzeuge die Tankstelle nutzen werden. Der Kommunalhof ist in nächster Nähe.

 

Phase 3: Testen und Demonstration.

 

Das System getestet und präsentiert.

Milestone

 

Beschreibung:

 

1)

Anlage wurde geplant.

 

2)

Anlage ist fertiggestellt und gebaut.

 

3)

Das System wurde getestet. Die Daten wurden dokumentiert. Im Rahmen von Demonstrationen haben Personen und Organisationen die Anlage und deren Möglichkeiten kennengelernt.